JERORA eine neue waldSchule

In Sintang wird momentan an einer zweiten Waldschule für die Orang Utans gearbeitet. Entlang des elektrischen Zauns wurde der Wald ein wenig gerodet. Das ist notwendig, damit die Orang Utans durch einen geschützten Bereich in die Schule kommen. Der elektrische Zaun ist nicht nur dazu da, die Orang Utans daran zu hindern, weg zu laufen, sondern verhindert auch unerwünschte "Besuche" im Bereich der Schule. Die Verkabelung kam aus Java, um bessere Qualität sicher zu stellen.

Die Straßen müssen noch betoniert werden, da der Boden hier sehr weich ist, und beim nächsten Regen wären diese sofort wieder kaputt und unpassierbar.

BAUARBEITEN IN JERORA GEHEN WEITER

An manchen Stellen auf der Straße nach Jerora musste der Boden verfestigt werden, damit das Material geliefert werden kann. Es wurde altes Holz und viel Geröll dafür verwendet, den Boden zu verfestigen. Schließlich konnten Holz, Fliesen, Betonsäcke, Gestein und der elektrische Zaun geliefert werden. Und natürlich auch die Rohre für eine Jauchegrube nahe den Nachtquartieren.

Die Fliesen werden auf dem Boden verlegt, weil man sie wesentlich besser reinigen kann als den bloßen Wald- oder Holzböden. Die Nachtquartiere sind in etwa 3m mal 6m, und 3m hoch.

Die Klinik und die Aufenthaltsräume machen Fortschritte. Das Holz wurde geliefert für die Wände und die Fenster und Türen.

Sauberes Wasser zu finden war erst nach der zweiten Bohrung möglich. Wir mussten 60m tief an zwei verschiedenen Stellen bohren, waren aber schließlich erfolgreich.

Für den Zaun in Jerora wurden bis Mitte August mehr als 4.500 Isolierbolzen in die Holzpfosten eingeschraubt. Dort werden dann die Aluminium Kabel fixiert. All diese Arbeiten werden von den Pflegern durchgeführt.

Bevor der Aluminiumzaun montiert wird, müssen tote Äste und Bäume entlang des Zauns entfernt werden. Daraus wird dann biologischer Dünger produziert.

 

DACHGLEICHE!

Das erste Nächtigungsgebäude für die Orang Utans mit zwei Räumen wurde Anfang Juli fertiggestellt. 

In der zweiten Juliwoche wurde auch der Eingang für die Pfleger fertiggestellt

®Copyright alle Bilder: Sintang Orangutan Center 

Text: Sintang Orangutan Center, frei übersetzt

hand in hand: die menschen rund um den park...

Die lokale Bevölkerung war immer von deren Wald abhängig. Ob es der Jagd nach Schweinen oder des Rattan wegen war. Deshalb hat das SOC ein Programm mit den Einwohnern gestartet, damit sie eine alternative Einnahmequelle haben und nicht mehr im Wald jagen müssen. Die Zuckerpalmen liefern hier die perfekte und nachhaltige Lösung. Zuckerpalmen sind Bestandteil des Regenwaldes und es wird der sogenannte Palmzucker gewonnen. Dieser Zucker wird mittlerweile in die ganze Welt geliefert. Die Dörfer rund um den Park erhalten Setzlinge dieser Palmen, die sehr rasch wachsen, können dann Zucker gewinnen und diesen verkaufen.

Die Bewohner rund um den Nationalpark werden informiert über das, was das SOC hier tut. Sie müssen verstehen, warum es wichtig ist, die Orang Utans zu schützen und warum dieser Aufwand betrieben wird. Sie werden auch informiert, was sie tun müssen, wenn ein Orang Utan sich ihren Dörfern nähert, um eventuelle Konflikte zu vermeiden. 

Content und Bilder zur Verfügung gestellt vom Sintang Orang Utan Center

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®Sintang Orang Utan Center