+++ Molly, Joy und Bembi werden die nächsten sein, die in Freiheit leben dürfen.....  +++

Ein erstes Dokument über Joy in Freiheit... Ameisennester suchen kann anstrengend sein - mehr darüber in den Blogs!

auf dem weg in die freiheit - die vorbereitungen

Endlich frei....

tembak

Drei Orang Utans, Jojo, Juvi und Cemong sind nun soweit. Sie werden auf ihren nächsten Schritt vorbereitet: die Freiheit im Betung Kerihun National Park! Davor muss noch ein medizinischer Test durchgeführt werden, um zu prüfen, ob die drei gesund genug sind, um frei gelassen zu werden. Sie bekommen während einer kurzen Narkose die Chips eingesetzt, anhand derer sie dann geortet werden können.


JERORA eine neue waldSchule

In Sintang wird momentan an einer zweiten Waldschule für die Orang Utans gearbeitet. Entlang des elektrischen Zauns wurde der Wald ein wenig gerodet. Das ist notwendig, damit die Orang Utans durch einen geschützten Bereich in die Schule kommen. Der elektrische Zaun ist nicht nur dazu da, die Orang Utans daran zu hindern, weg zu laufen, sondern verhindert auch ungewünschte "Besuche" im Bereich der Schule. Die Verkabelung kam aus Java, um bessere Qualität sicher zu stellen.

Die Straßen müssen noch betoniert werden, da der Boden hier sehr weich ist, und beim nächsten Regen wären diese sofort wieder kaputt und unpassierbar.


das auswilderungsprogramm

Im Nationalpark Betung Kerihun, etwa acht Stunden nördlich von Sintang entfernt, wurde ein neues Basecamp errichtet. die glücklichen Kandidaten in Tembak ihren "Abschluss" geschafft haben, können sie natürlich nicht sofort in die Freiheit, sondern müssen auch hier langsam daran gewöhnt werden - unter Aufsicht. Weiters wurden zwei Boote organisiert, mit denen die Transporte auf dem Fluss durchgeführt werden.

Die Bewohner rund um den Nationalpark werden informiert über das, was das SOC hier tut. Sie müssen verstehen, warum es wichtig ist, die Orang Utans zu schützen und warum dieser Aufwand betrieben wird. Sie werden auch informiert, was sie tun müssen, wenn ein Orang Utan sich ihren Dörfern nähert, um eventuelle Konflikte zu vermeiden. 

Die Transportkäfige wurden in Jakarta hergestellt, dort ist die Qualität besser als in Sintang. Es wurde Leichtmetall verwendet, weil die Distanzen, die zurückgelegt werden müssen, riesig sind. Diese drei Käfige hier werden demnächst drei Orangs in die Freiheit bringen....

Die neuen Käfige für die Orangs, die hier ankommen, werden fertiggestellt. Die Tiere müssen sich auch hier erst an die neue Umgebung gewöhnen. Die Käfige geben ihnen anfangs noch die Sicherheit, die sie brauchen.

Bilder oben: das neue Trackingmaterial wird getestet und das Personal eingeschult. 

hand in hand: die menschen rund um den park...

Die lokale Bevölkerung war immer von deren Wald abhängig. Ob es der Jagd nach Schweinen oder des Rattan wegen war. Deshalb hat das SOC ein Programm mit den Einwohnern gestartet, damit sie eine alternative Einnahmequelle haben und nicht mehr im Wald jagen müssen. Die Zuckerpalmen liefern hier die perfekte und nachhaltige Lösung. Zuckerpalmen sind Bestandteil des Regenwaldes und es wird der sogenannte Palmzucker gewonnen. Dieser Zucker wird mittlerweile in die ganze Welt geliefert. Die Dörfer rund um den Park erhalten Setzlinge dieser Palmen, die sehr rasch wachsen, können dann Zucker gewinnen und diesen verkaufen.

Content und Bilder zur Verfügung gestellt vom Sintang Orang Utan Center

www.soc.or.id

®Sintang Orang Utan Center