Kingkong, wieder eine rettungsaktion, August 2020

Am 25 August 2020 erfuhr das SOC über die BKSDA von einem Orangutan Weibchen, das in der Provinz Mempawah von einem Einheimischen gehalten wurde. Die dort ansässige Polizei sicherte umgehend das Tier und informierte das Sintang Center. Jeweils zwei Mitarbeiter von BKSDA und Sintang machten sich auf den 10stündigen Weg nach Mempawah. 

Dort wurde das Tier untersucht und der „Eigentümer“ über das Orangutanweibchen befragt. Außer dass Kingkong gestresst war wegen der vielen Menschen, die plötzlich um sie herum waren, schien sie soweit gesund zu sein. 

Kingkong lebt seit drei Jahren bei der Familie, ursprünglich kommt Kingkong aus Melawi. Dort wurde sie als Zweijährige gekauft. 

Kingkong war bekleidet wie ein Mädchen und sie war offenbar von Menschen abhängig.

Am nächsten Tag fuhr das SOC Team wieder zurück nach Sintang. Während der Fahrt war Kingkong ziemlich aufgeregt und neugierig, als sie die neue Umgebung wahrnahm.

In Sintang war wie immer die Quarantänestation die erste Anlaufstelle.

Dort wurde ein Gesundheitscheck gemacht. Dieser beinhaltet Tuberkulose, Hepatitis B, HIV/Aids und Sars Cov-2 Tests. 

Weiters werden auch Fingerabdrücke gemacht und ein Chip eingesetzt, um die Tiere später identifizieren zu können.

Wenn alles gut läuft, wird Kingkong in die Sozialisierungsstation gebracht, wo sie mit anderen Orangutans, die zu ihr passen, zusammenkommen wird.

Wie immer ist dann der nächste Schritt die Waldschule.

Bis es soweit ist, werden aber noch drei Monate vergehen.

Alle Bilder: ®Sintang Orangutan Center